7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung
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Laufzeit:
01.05.2024 – 31.10.2026
Schwerpunkte: #Netzbetrieb#Netzsicherheit#Übertragungsnetz#SDL
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Inhalt:
Angesichts des zunehmenden Bedarfs an überregionaler Wirkleistungsübertragung, bedingt durch marktspezifische Anforderungen und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien (EE), steht das Übertragungsnetz vor der Herausforderung einer höheren Auslastung, die an Stabilitätsgrenzen stößt. Zudem verändert sich die Erzeugungsstruktur durch den vermehrten Einsatz dezentraler EE-Anlagen sowie die Laststruktur, insbesondere durch Großverbraucher.
Für den Erhalt der Systemstabilität wird das zukünftige netzdienliche Verhalten und die sogenannten SDL der Erzeugungsanlagen und (Groß-)Verbraucher unverzichtbar sein. Das "SysStab2030-Team" der FGH arbeitet mit an der Etablierung marktbasierter Systemdienstleistungen (SDL) und technischer Mindestanforderungen für zukünftige elektrische Anlagen. Der Fokus liegt dabei auf der Integration netzdienlicher Verhaltensweisen von Erzeugungsanlagen und (Groß-)Verbrauchern, um die Systemstabilität langfristig zu sichern sowie auf der Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Bedarfsermittlung hinsichtlich der Resonanzstabilität.
Das vom BMWK im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung gefördert Projekt ist mit einer Laufzeit von 30 Monaten bereits am 01. Mai 2024 gestartet. Das Konsortium wird von Amprion koordiniert und umfasst 13 geförderte sowie 9 assoziierte Partner. (Offizielle Website des Projektes)
Ihre Ansprechpartner: Christoph Wirtz und Mark Meuser